Protokoll H.323

Aus Deutsche Asterisk User Group
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Auch H.323 wird von Asterisk unterstützt, es gibt mehrere Implementationen (Quelle: http://voip-info.org/wiki/view/Asterisk+H323+Channels). Eine ist bereits im Sourcecode enthalten (h323), andere in Zusatzpaketen oder über Patches verfügbar. Die jüngste Implementation „ooh323“ ist im Asterisk-Addons-Paket enthalten. Es ist Zusatzsoftware nötig, egal welche Implementation genutzt wird. Zum einen muss die PWLib, zum anderen OpenH.323 installiert sein, dabei müssen genau die Versionen verwendet werden, die in der beiliegenden Readme vorausgesetzt werden. Neuere Versionen können funktionieren, müssen aber nicht.

Die im Sourcecode bereits enthaltene Implementation nennt sich schlicht „H.323 channel“. Ursprünglich basierte diese auf dem Channel oh323 (siehe unten), hat heute jedoch nicht mehr viel damit gemein. Als Voraussetzungen für die Installation nennt die Readme openssl, openssl-devel, expat, expat-dev, Open H.323 und die PWLib. Man sollte bei Open H.323 und PWLib nicht die in der benutzen Linux Distribution enthalten Pakete installieren, sondern möglichst aktuelle Versionen von der Open H.323 Webseite (Quelle: http://www.openh323.org/) herunterladen oder die CVS Versionen benutzen. Die Readme beschreibt auch einige Fehlermeldungen beim Compilieren und deren Lösung.

Der Channel „oh323“ (Quelle: http://voip-info.org/wiki-Asterisk+oh323+channels) ist die Alternativimplementierung. Die Pakete zum Patchen des Asterisk-Sourcecodes finden sich auf der Webseite von inAccess Networks (Quelle: http://www.inaccessnetworks.com/projects/asterisk-oh323). Die Readme im Paket nennt auch hier das Open H.323 und PWLib Paket von der Open H.323 Homepage (Quelle: http://www.openh323.org/) als Voraussetzung. Man sollte die Readme gut lesen, denn es sind einige, auf den ersten Blick unwichtig aussehende, Sachen zu beachten, auch die Reihenfolge ist wichtig. Unter anderem ist ein Patch in die Asterisk-Sourcen einzuspielen, danach muss der Asterisk logischerweise neu compiliert werden.